Unser Freizeitbad an der Elbe:

Abgetrennte 50-Meter Schwimmerbahn

Kurvenreiche 75-Meter Rutsche

Sprungturm (1m, 3m und 5m)

Affenfelsen mit Wasserfall

Drei beheizte Becken

Babybecken mit Sonnensegel

Tischtennisplatte, Kicker, Schachbrett

Volleyball- und Fußballfeld, Basketballplatz

Umweltfreundlich baden mit Fernwärme

Schon gewusst? Die Heizenergie für unsere Schwimmbecken kommt direkt aus unserem nebenan gelegenen Blockheizkraftwerk (BHKW). Hier werden Strom und Wärme besonders energieeffizient produziert, die Wärme wird anschließend in das Geesthachter Fernwärmenetz eingespeist.

Im Sommer können wir mit dem BHKW den gesamten Energiebedarf decken - das schont die Umwelt.

Wollen Sie mehr über unsere Fernwärme-Erzeugung erfahren? Besuchen Sie die Stadtwerke Geesthacht.

Interessantes zu unserem Freizeitbad

Allgemeines

Die gesamte Wasserfläche im Freizeitbad Geesthacht beträgt 2.230 m². Das Schwimmbecken ist 1,95 m tief und hat eine intrigierte Springerbucht mit einer Tiefe von 4,50 m. Im Nichtschwimmerbecken ist es an der flachsten Stelle 0,50 m und an der tiefsten 1,10 m tief. Neben der Sprunganlage mit 1-, 3- und 5-Meter-Sprungbrettern verfügt das Freizeitbad über eine Großwasserrutsche mit einer Länge von 75 m.

Das Wasservolumen beläuft sich insgesamt auf ca. 3700 m³. Dabei umfasst das Schwimmerbecken ca. 2500 m³ und das Nichtschwimmerbecken ca. 1200 m³. Pro Badegast geben wir bei Eintritt durch das Drehkreuz 30 Liter Frischwasser hinzu.

Im laufenden Betrieb wird eine kontinuierliche Mess- und Regelungstechnik eingesetzt. Zusätzlich werden mindestens dreimal täglich die Werte in allen Becken gemessen und vergleichen.

Wenn die Badegäste sich vor Benutzung der Becken abduschen, wird weniger Schmutz ins Wasser getragen und die Aufbereitungsanlage wird weniger belastet.

Kreislauf des Wassers
  1. Das „Füllwasser“ kommt aus dem Wasserwerk.
  2. Dann gelangt es in den „Rohwasserspeicher“ (310 m³ Volumen), wo es mit den beiden Umwälzpumpen (780 m³/h) in die Filterhalle gedrückt wird.
  3. Dort wird das „Rohwasser“ auf die vier Sandfilter aufgeteilt, die jeweils einen Durchmesser von 3,20 m und eine Gesamtleistung von 960 m³/h haben.
  4. Vor der Filterung wird ein Flockungsmittel zugegeben. Dadurch wird der Dreck (Pollen, Pflaster, Harre, Schuppen, Cremes, Fette etc.) herausgefiltert.
  5. Die vier Sandfilter werden zur Reinigung in regelmäßigen Abständen gespült – je nach Stärke der Verschmutzung.
  6. Das gefilterte Wasser (Filtrat) wird über Ladepumpen zum Wärmetauscher gefördert, welcher vom BHKW beheizt wird.
  7. Nun teilt die Sammelleitung das Wasser auf die Becken auf und speist u.a. die Außenduschen in den fünf Durchschreitebecken an.
  8. Nach gezielter Zugabe von Chlor und pH-Korrektur wird das gefilterte Wasser zum „Reinwasser“ und gelangt über die Bodendüsen ins Becken.
  9. Das „Beckenwasser“ wird über die Einströmtöpfe gleichmäßig im Becken verteilt, um eine Desinfektion zu gewährleisten.
  10. Durch die Vertikaldurchströmung und die Bewegung der Badegäste im Becken gelangt das Wasser dann letztendlich in die Überlaufrinnen am Beckenrand, wo es dann wieder in den „Rohwasserspeicher“ fließt.
  11. An dieser Stelle beginnt der Prozess der Aufbereitung von vorne.